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Fuchszucht in Dänemark

Bis 2013 erlaubt.

Nach jahrelangen Diskussionen hat nun das dänische Parlament beschlossen, das Züchten von Füchsen in Dänemark bis zum Jahr 2023 zu erlauben.

Danach gilt ein Produktionsstop aus ethischen Gründen. Die dänischen Fuchszzüchter erhalten keinerlei Entschädigungszah-lungen.

Die International Fur Trade Federation, IFTF, verurteilt die Entscheidung des dänischen Parlamentes aufs schärfste, weil sachliche Argumente und wissenschaftliche Erkenntnisse vollkommen ignoriert werden. Stattdessen bedienen sich die politischen Entscheidungsträger einer aus Disneyland abgeleiteten Sicht der Welt der Tiere. Wären die Haltungsbedingungen für Füchse tatsächlich schlecht, so dass als Folge Beeinträchtigungen des Wohlergehens dieser Tiere festzustellen wären, so hätte das dänische Parlament doch sicherlich ein sofortiges Verbot der Fuchszucht verfügt.

Andreas Lenhart, der Vorsitzende der IFTF kommentierte diese Maßnahme der Öffentlichkeit gegenüber wie folgt: „Die meisten Menschen sind für die Haltung von Tieren für den menschlichen Konsum, sofern das Wohlergehen der Tiere gesichert ist. Die Fuchszüchter in Dänemark haben be-wiesen, dass sie die Tierschutzstandards erfüllen. Aber darum ging es den Politikern in diesem Fall überhaupt nicht. Wenn Regierungen anfangen, ihre eigenen Verordnungen zum Tierschutz zu ignorieren und grundlegende Freiheitsrechte eliminieren, indem sie etablierte Wirtschaftszweige aus emotionalen Überlegungen und einer engstirnigen Sicht der Welt verbieten, müssen wir uns als Gesellschaft sorgenvoll fragen, was als die nächste Zielscheibe derartiger Aktivitäten ist. Ist es halal oder koscheres Fleisch? Leder? Milch?

In einer Demokratie haben Politiker die Pflicht, ihren Bürgern die Möglichkeiten zu geben, sich ihre eigne Meinung darüber bilden zu können, was sie als ethisch empfinden und was nicht. Das ist es, was eine freie Welt auszeichnet. Wenn es einer Minorität von Aktivisten gelingt, eine Regierung dazu zu bringen, die freie Wahlmöglichkeit einer Mehrheit zu beseitigen, dann wird damit die Demokratie an sich bedroht.“