Handel - Fertigung

Der Fell-Großhandel: Marktgespür und Erfahrung ist sein Kapital


 

Der Fell-Großhändler bringt die Rohfelle aus allen Teilen der Erde. Er kauft sie direkt in den Erzeugerländern oder er ersteigert sie auf den großen Fellauktionen.
Entscheidend ist die richtige Einschätzung von Qualität und Aktualität. Wie gut sind die angebotenen Partien? Bis zu welchem Preis kann das mitgeboten werden? Was ist wo gefragt? Wie schnell muss geliefert werden?
Gerade in der Welt der Mode geht es um schnelle Reaktionen und prompte Belieferungen. Deshalb spielen Logistik und Lagerhaltung und damit auch eine gewisse Finanzierungsfunktion eine große Rolle. Für alle diese Aufgaben sind viel Gespür und große Erfahrung nötig. Und genau das ist es, was den guten Fell-Großhändler auszeichnet und was zusätzlich zu seinem Angebot an die Kunden gehört: zur nachgefragten Qualität das ganze Know-how, etwa über Veredlungs- und Verarbeitungstechniken.

Pelzbekleidung
Mode ist Ausdruck der Zeit – Pelzmode auch. Das moderne Leben ist selten wie aus einem Stück – es integriert viele Einflüsse, ist reich an Facetten. Die Pelzmode spiegelt das wider.
Der Rhythmus der Modesaisons, Teamwork und Tempo der Fertigung bestimmen den Ablauf in den Betrieben. Dazu gehört die sorgfältige Beobachtung der Märkte und des Verbrauchervehaltens.

Felle – woher kommen sie?

Quellen
Pelzfelle werden aus unterschiedlichen Quellen gewonnen. Jede Art der Fellgewinnung ist eindeutig durch Rechtsordnungen geregelt. Die heute genutzten Fellarten kommen zu etwa 85 Prozent aus der landwirtschaftlichen Farm- und Weidehaltung und zu 15 Prozent aus der freien Wildbahn durch notwendige Begrenzung von Tierpopulationen, die bei zu hoher Bestanddichte Schaden anrichten.

Farm- und Weidehaltung
Aus Zucht und Farmhaltung stammen:
Nerz, Fuchs, Nutria, Finnraccoon, Iltis, Chinchilla, Zobel. Herkunftsländer vor allem Skandinavien, Nordamerika, Holland, Russland, Polen und baltische Länder.
Anteil ca. 47 Prozent.
Aus Weide- und Stallhaltung in aller Welt stammen: Lamm, Zickel, Karakul (Persianer), Kanin, Kalb. Anteil ca. 38 Prozent.

Freie Wildbahn
Aus Jagd und Hege zur Bewahrung ausgewogener Tierbestände in ihren Lebensräumen und zur Vermeidung von Schäden für Menschen, Kulturlandschaft, Ackerbau, Ernten und Vieh fallen Felle an von: Bisam, Waschbär, Coyote, Opossum, Nutria, Rotfuchs, Wildkanin, Hamster, Wiesel, Biber, Feh, Luchskatze, Zobel und (erwachsene) Robben. Anteil ca. 15 Prozent.
Gefährdete Tierarten der freien Wildbahn werden durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) geschützt.
Die Bundesartenschutzverordnung stellt solche Arten unter Schutz, die vom WA nicht erfasst werden und die – abweichend vom WA – in Deutschland einem stärkeren Schutz unterliegen.

Felle - woher kommen sie?

Quellen

Pelzfelle werden aus unterschiedlichen Quellen gewonnen.

Jede Art der Fellgewinnung ist eindeutig durch Rechtsordnungen geregelt.

Die heute genutzten Fellarten kommen zu etwa 85 Prozent aus der landwirtschaftlichen Farm- und Weidehaltung und zu 15 Prozent aus der freien Wildbahn durch notwendige Begrenzung von Tierpopulationen, die bei zu hoher Bestanddichte Schaden anrichten.

Farm- und Weidehaltung

Aus Zucht und Farmhaltung stammen:
Nerz, Fuchs, Nutria, Finnraccoon, Iltis, Chinchilla, Zobel.
Herkunftsländer vor allem Skandinavien, Nordamerika, Holland, Russland, Polen und baltische Länder.
Anteil ca. 47 Prozent.
Aus Weide- und Stallhaltung in aller Welt stammen:

Lamm, Zickel, Karakul (Persianer), Kanin, Kalb.
Anteil ca. 38 Prozent.

Freie Wildbahn

Aus Jagd und Hege zur Bewahrung ausgewogener Tierbestände in ihren Lebensräumen und zur Vermeidung von Schäden für Menschen, Kulturlandschaft, Ackerbau, Ernten und Vieh fallen Felle an von: Bisam, Waschbär, Coyote, Opossum, Nutria, Rotfuchs, Wildkanin, Hamster, Wiesel, Biber, Feh, Luchskatze, Zobel und (erwachsene) Robben. Anteil ca. 15 Prozent.

Gefährdete Tierarten der freien Wildbahn werden durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) geschützt.

Die Bundesartenschutzverordnung stellt solche Arten unter Schutz, die vom WA nicht erfasst werden und die – abweichend vom WA – in Deutschland einem stärkeren Schutz unterliegen.