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Fakefur – Kunstpelz

Gibt es ein Kleidungsstück, das mehr schmeicheln kann als ein echter Pelz? Ob alltagstauglich oder extravagant

– die neuen Styles aus Nerz, Fuchs, Wiesel, Finnraccoon, Kanin, Bisam, Swakara und Karakul, Opossum, Nutria, Feh sowie Chinchilla oder Zobel haben Vorzüge, die andere Materialien nicht bieten: ein unvergleichlich kuscheliges Tragegefühl und ein hervorragendes „Innenklima“: „Es gibt nichts, worin ich mich an einem nasskalten, ungemütlichen Tag besser geschützt fühle“, bringt Susanne Kolb-Wachtel, Geschäftsführerin des Deutschen Pelz Instituts (DPI), den Wohlfühlfaktor auf den Punkt. Modernste Verarbeitungsmethoden machen Pelze flexibel und leicht, fast volatil.

Gutes Gewissen: Qualitätslabel der Pelzbranche
Das neue Qualitätslabel Origin Assured™ (OA™)-Label kennzeichnet ausschließlich Felle aus Ländern, in denen nationale oder lokale Gesetze oder Standards für die Pelzgewinnung gelten. Die Herkunft vom Erzeuger bis in den Handel ist für jedes OA™-Fell nachprüfbar. Die Prüfung übernimmt eine unabhängige Agentur. Das OA™-Label ist eine konsequente Erweiterung des bisherigen Qualitätsnachweises für den Kunden: Bereits seit 2003 informieren Pelzetiketten mit den Fellnamen auf deutsch und englisch, dem lateinischen Fachbegriff, dem Nachweis „echt Pelz“, Pflegesymbolen und dem Hinweis auf Pelzspezialreinigung.

Pelzmode Winter 2012/2013: Ohne Pelz geht gar nichts
Im kommenden Winter bilden urbane Eleganz und Pelz eine perfekte Einheit Pelz wird nicht mehr unauffällig innen oder nur reduziert an Kragen oder Ärmeln eingesetzt. Man demonstriert modische Stilsicherheit heute mit leichten Pelzen, geschoren, gerupft, gefärbt, elegant oder auch sportlich. Ob als leichtes Cape, im Materialmix oder als Ganzpelzmantel: Pelz und Genuss gehören wieder zusammen.
Und wenn es nur ein Ausrufezeichen sein soll, dann sind „Gorilla-Arme“ aus Langhaarfell zum ultrakurz geschorenen Cashmere-Nerz der Hingucker.

Modevorschau auf den Winter 2012/2013: kreativ, leicht und feminin
Lange Jahre schienen Pelze in unseren Breitengraden ein modisch – und gesellschaftlich – unterbewertetes Dasein zu führen. Nun ist ihr Auftritt um so spektakulärer: Auf den Schauen in Mailand, London, Paris und New York bauschen und schmiegen sich nun umso herrlicher leichte, samtigweiche Pelze in großer Zahl an ihre Träger, überraschen lässig-elegante Fellkreationen das Publikum. Donna Karan, Badgley Mischka und Helmut Lang in New York, Nina Ricci, Rick Owens, Costume National in Paris, die üblichen Verdächtigen wie Prada, Alberta Ferretti, Gucci, Fendi und Ferragamo in Mailand oder Burberry, Mulberry und Alice Temperley in London – sie alle spielen so kunstvoll und gefällig wie nie zuvor mit dem Naturmaterial Pelz. Nicht nur bei den Frauen, die Pelzen seit jeher besonders zugetan waren, sondern auch bei modebewussten Männern gewinnt das Naturmaterial jetzt neue Anhänger. Stilikonen wie David Beckham zeigen mittlerweile ganz selbstverständlich, dass urbane Eleganz und Pelz eine perfekte Einheit bilden. Pelz wird nicht mehr unauffällig innen oder reduziert an Kragen oder Ärmeln eingesetzt. Die Träger und vor allem die Trägerinnen demonstrieren modische Stilsicherheit mit leichten Pelzen, geschoren, gerupft, in Ultramarin und Aquamarin gefärbt, elegant oder auch sportlich. Ob als Cape, Riesenkragen, rockbreite Saumumrandung oder als Ganzpelzmantel: Pelz und Genuss gehören wieder zusammen.
Im kommenden Herbst und Winter geben luxuriöse, elegante Looks den Ton an und unterstreichen effektvoll die feminine Ausstrahlung ihrer Trägerinnen. Pelzträgerinnen zeigen Profil und betonen die Taille gerne schmalen Gürteln. Mit Materialien und Formen wird mutig gespielt: Kombinationen mit unterschiedlichen Fellen oder anderen kontrastierenden Materialien, Krokodil- und Schlangenleder sowie Kunststoffe, kombiniert mit Felleinsätzen, machen Spaß. Mutige Farben aus dem Blauspektrum dürften insbesondere Kundinnen in den aufstrebenden Märkten Russland und Asien begeistern.
Ein häufig zu sehendes Stilmittel ist der Riesenkragen, der den Hals umschmeichelt und ganz nebenbei dem Teint eine weiche, natürliche Note verleiht. Für jeden Typ ist etwas dabei: Weiche Volumen mit geschorenen Nerzen, Cocooning-Formen, Great- und Overcoats, aber auch sanfte Volumen, Capes und capeärmelige Jacken, grafisch inspirierte Looks, fast klassische und Parkaformen sowie futuristische, aufregend neue Looks durch Kombination mit Plastikmaterialien.