REMIX 2019

Der Design-Wettbewerb für junge Talente

Auch in diesem Jahr organisiert der internationale Pelzverband, International Fur Federation, IFF, mit Unterstützung von
VOGUE Talents und VOGUE Italy wieder den REMIX-Wettbewerb. Diese Plattform gibt jungen Talenten die Möglichkeit, ihren Ideenreichtum und ihre Kreativität bei ihren Arbeiten mit bzw. aus Pelz auszuleben.
Das Finale, bei dem die GewinnerInnen prämiert werden sollen, findet am Abend des 24. Februar im Rahmen der Messe TheOneMilano während der Mailänder Modewoche in Mailand statt.

Eine außergewöhnliche Jury, zu der Sara Sozzani Maino, Gabriele Colangelo, Astrid Andersen, Bryanboy und Samantha De Reviziis
gehören, wird die Gewinner ermitteln.

Das Thema des diesjährigen REMIX-Wett-bewerbs ist „Verantwortung“. Alle REMIX-Teilnehmer mussten sich diesem Thema stellen und ihre Designs entsprechend ge-stalten.

   

Nach einer langen Selektionsphase, die bereits im September 2018 begann, konnten jetzt zehn Finalisten von Bewerbern aus 23 Ländern ausgewählt werden. Aus diesem zeh Finalisten werden dann am 24. Februar in Mailand die Gewinner des REMIX-Wettbe-werbes ausgewählt.

Dies sind die zehn Finalisten:

• Long Chen – Gewinner des Asia-REMIX-Wettbewerbs
• Yuliya Yuknovich – Gewinnerin des Eurasia-REMIX-Wettbewerbs
• Alessia Rose Legault – Kanada
• Dong Wang – China
• Elina Aarela – Finnland
• Christelle Tran-Thiet – Frankreich
• Saskia Reggel – Deutschland
• Berivan Cemal – Niederlande
• Huseyin Ozer – Türkei
• Sirapop Dechrakas – U.S.A.

Diejenige / derjenige, die / der mit dem besten Ergebnis abschneidet, erhält den REMIX-Gold-Preis, der von Kopenhagen Fur gesponsert wird. Sie / er erhält 25 Kopenhagen Fur Nerzfelle bester Qualität sowie eine bezahlte Reise nach Kopenhagen. Damit verbunden ist der Besuch des Kopen-hagen Fur Design Studios während einer ganzen Woche. Die Gewinnerin / der Gewinner erhält dabei die Gelegenheit, mit ausgewiesenen Experten und erfahrenen Handwerkern hinsichtlich der neuesten und weit entwickelten Verarbeitungstechniken zusammenzukommen.

Der REMIX-Silber-Preis wird von North American Fur Auctions (NAFA) gesponsert. Die Gewinnerin / der Gewinner erhält eine Reise zum Studio NAFA 2019 in der NAFA Zentrale in Toronto, Kanada. Studio NAFA wurde ins Leben gerufen, um das Fachwissen der Pelz-branche zu pflegen und zu erneuern. Die Gewinnerin / der Gewinner dieses Preises wir an Hand eines fortgeschrittenen Lehrplans und unter Anleitung von Meisterkürschnern mit Pelz arbeiten. Das intensive Arbeiten soll die jetzige und künftige Generation von Pelz-designern mit den notwendigen Kenntnissen, dem Fachwissen, den Fertigkeiten und der Leidenschaft für das Kürschnerhandwerk ausstatten.

Der letzte Preis des Abends wird von SAGA FURS verliehen. Die Gewinnerin / der Gewinner des SAGA AWARD erhält eine einwöchige Reise ins SAGA FURS DESIGN CENTRE. Dort ist die Teilnahme and Pelz-Innovations-Workshops vorgesehen mit Zugang zu dem SAGA FURS 3000 Plus Handwerksarchiv.

Dazu Mark Oaten, CEO von IFF: „Wir sind sehr stolz, eines der nachhaltigen und natürlichen Materialien der Modeindustrie repräsentieren zu können und wir ermutigen junge Talente, sich mit diesem Material zu beschäftigen. Das Niveau der jungen Designer, das wir während der vielen Jahre gesehen haben, setzt mich immer wieder in Erstaunen. Der Vergleich kreativer Köpfe aus der ganzen Welt und die Präsentation ihrer Fähigkeiten und Fertig-keiten sind Schlüsselelemente, die unsere Branche innovativ, vital und modern halten. REMIX wird auch in Zukunft die Grenzen unserer Branche weiter verschieben, um so die Wahrnehmung von Pelz verändern zu können“.

„Die neue Generation ist unsere Zukunft. Niemals zuvor war es so wesentlich, sich der Nachhaltigkeit zu verpflichten und darüber nachzudenken, wie nachhaltig produziert werden kann. REMIX eröffnet Designern die Möglichkeit, das Konzept der Nachhaltigkeit durch spezielle Projekte zu verbessern“, meinte Sara Sozzani Maino, stellvertretende Chefredakteurin von VOGUE Italy und Chefin von VOGUE Talents.

etikett

Etikettierung von Pelzen

Wesentliche Voraussetzung zur Verbrauchersicherheit in einem wachsenden Markt ist erfüllt

Die im Frühjahr 2013 vom Deutschen Pelzverband angekündigte europaweite Einführung eines freiwilligen Labels, das alle Pelzwaren zum Schutz des Verbrauchers mit der handelsüblichen Bezeichnung in deutscher und englischer Sprache sowie die wissenschaft-liche Bezeichnung des Pelzes in lateinischer Sprache auszeichnet, ist im Deutschen Markt erfolgreich umgesetzt worden. Die europäischen Pelzverbände sehen in diesem Projekt eine wesentliche Voraussetzung zur Verbrauchersicherheit in einem beständig wachsenden Markt. Das Deutsche Pelz Institut (DPI), zuständig für die Vermarktung des Projekts, freut sich über die große Nachfrage nach Etiketten, von denen bislang mehr als 350.000 Stück verkauft wurden. Damit dürften die Labels in fast allen Kollektionen der kommenden Saison zu finden sein. Sollte das ein oder andere Produkt noch nicht mit den Etiketten ausgestattet sein, so empfiehlt DPI-Geschäftsführerin Susanne Kolb den Verbrauchern im Geschäft entsprechend nachzufragen. Ziel ist es, bis 2005 alle Pelzprodukte in Deutschland mit den freiwilligen Labels zu versehen. Aktuell stehen Labels für 50 unterschiedliche Fellarten zur Verfügung. Die Ausweitung des Projektes wird entsprechend der jeweiligen Marktsituation fortgesetzt, d.h. kommen Pelze in Mode, für die derzeit keine Nachfrage besteht, so wird die Liste der verfügbaren Etiketten jeweils um diese Labels ergänzt.

farm

Überfall auf Nerzfarm

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag den 14.März 2010 auf einer Pelztierfarm in Frankenförde insgesamt 4000 Nerze freigelassen.

Auf dem, wie gesetzlich vorgeschrieben, mit einer Umzäunung gesicherten Gelände, waren zur Tatzeit 3200 tragende Nerzfähen und 800 Rüden untergebracht. 55% der Tiere konnten wieder eingefangen werden oder kamen freiwillig zurück. Allerdings waren viele der Tiere verwundet und mussten nach tierärztlicher Konsultation eingeschläfert werden. Für die restlichen 45 % der Tiere bedeutet das Freisetzen meistens den Tod, entweder durch Straßenverkehr, durch Erschlagen in fremden Wohnbereichen oder durch Verhungern, weil sie die eigenständige Nahrungssuche nicht gewohnt sind. In der kurzen Zeit Ihres Überlebens richten sie im Allgemeinen großen Schaden an weiteren Tierhaltungen und an der wildlebenden Fauna, insbesondere bei den Bodenbrütern an. Zum Schutz von jetzt brütenden Vögeln werden Nerze, die aus Pelztierfarmen freigesetzt werden, auch von den örtlichen Jägern geschossen.

Den entstandenen Schaden gibt der Farmeigentümer mit 180.000 € an. Das unverantwortliche Handeln der Tierrechtler stellt nicht nur ein Verbrechen gegenüber dem Farmer dar, sondern auch gegenüber Natur und dem Artenschutz. Es handelt sich um gedankenloses und rücksichtsloses Verhalten. Rückfragen an: Deutsches Pelz Institut , Susanne Kolb-WachtelTel 0172-6739518 Ergänzende Informationen für Redaktionen:

1. Die 1949 gegründete International Fur Trade Federation (IFTF) ist eine unabhängige internationale Vereinigung von 42 nationalen Pelzverbänden und -organisationen in 35 Ländern der Welt. Ziel der IFTF ist es, mit ihrer Arbeit und durch die Aktivitäten der Mitglieder die Interessen der Pelzbranche zu wahren und Innovationen, hohe Standards sowie ein positives, auf Fakten beruhendes Image von Pelz und der weltweiten Pelzbranche zu fördern.

2. Die IFTF hat sich der Bewahrung hoher Standards in der Fürsorge verschrieben. Der Pelzhandel wird unter Wahrung internationaler, nationaler und regionaler Gesetzte und Richtlinien reguliert. Der internationale Pelzhandel bedient sich zu keinem Zweck gefährdeter Tierarten.

3. Die Regeln der IFTF gelten für alle nationalen Verbände, zu denen das Deutsche Pelz Institut gehört. Weitere Informationen finden Sie unter www.iftf.com 4. Das Deutsche Pelzinstitut (DPI) ist die im September 1987 gegründete Aktionsgemeinschaft aller Verbände, Organisationen und Institutionen der Pelzbranche. Das DPI ist Sprecherorgan der Branche in der Öffentlichkeit. Das DPI gibt Empfehlungen, z.B. für einen Verhaltenskodex auch in die Branche.

fuchsNews

Fuchszucht in Dänemark

Bis 2013 erlaubt.

Nach jahrelangen Diskussionen hat nun das dänische Parlament beschlossen, das Züchten von Füchsen in Dänemark bis zum Jahr 2023 zu erlauben.

Danach gilt ein Produktionsstop aus ethischen Gründen. Die dänischen Fuchszzüchter erhalten keinerlei Entschädigungszah-lungen.

pelzLila

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