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Etikettierung von Pelzen

Wesentliche Voraussetzung zur Verbrauchersicherheit in einem wachsenden Markt ist erfüllt

Die im Frühjahr 2013 vom Deutschen Pelzverband angekündigte europaweite Einführung eines freiwilligen Labels, das alle Pelzwaren zum Schutz des Verbrauchers mit der handelsüblichen Bezeichnung in deutscher und englischer Sprache sowie die wissenschaft-liche Bezeichnung des Pelzes in lateinischer Sprache auszeichnet, ist im Deutschen Markt erfolgreich umgesetzt worden. Die europäischen Pelzverbände sehen in diesem Projekt eine wesentliche Voraussetzung zur Verbrauchersicherheit in einem beständig wachsenden Markt. Das Deutsche Pelz Institut (DPI), zuständig für die Vermarktung des Projekts, freut sich über die große Nachfrage nach Etiketten, von denen bislang mehr als 350.000 Stück verkauft wurden. Damit dürften die Labels in fast allen Kollektionen der kommenden Saison zu finden sein. Sollte das ein oder andere Produkt noch nicht mit den Etiketten ausgestattet sein, so empfiehlt DPI-Geschäftsführerin Susanne Kolb den Verbrauchern im Geschäft entsprechend nachzufragen. Ziel ist es, bis 2005 alle Pelzprodukte in Deutschland mit den freiwilligen Labels zu versehen. Aktuell stehen Labels für 50 unterschiedliche Fellarten zur Verfügung. Die Ausweitung des Projektes wird entsprechend der jeweiligen Marktsituation fortgesetzt, d.h. kommen Pelze in Mode, für die derzeit keine Nachfrage besteht, so wird die Liste der verfügbaren Etiketten jeweils um diese Labels ergänzt.