Deutsches Pelz Institut
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Alles über Pelz
Aktuelles:

Wofür Peta wirklich steht. In den Worten der Vorsitzenden Ingrid Newkirk

Die Tierrechts-Organisation Peta präsentiert sich gerne als Weltverbesserer und gerne auch "tierschützerisch". Dass dahinter eine ganz andere, viel umfassendere Agenda steht, die unser Leben massiv ändern würde, ist...[mehr]


Weltweiter Umsatz im Pelzhandel auf Rekordhöhe bei wachsender Nachfrage

London 3. Mai 2013-05-16 Die International Fur Trade Federation (IFTF) hat die weltweiten Einzelhandels Umsatzzahlen für  das Jahr 2011/2012 bekannt gegeben. Der Gesamtumsatz von 15,6 Mrd US $ übersteigt den schon hohen...[mehr]


Wofür wir stehen

Leitlinien der deutschen Pelzwirtschaft zum Tier- und Artenschutz

Die deutsche Pelzbranche ist in der Verantwortung. Sie muß für eine einwandfreie legitime Herkunft der von ihr genutzten Naturgüter garantieren. Deshalb unterwirft sie sich den folgenden Leitlinien:

1. Das Kürschnerhandwerk und die gesamte Pelzbranche in der Bundesrepublik Deutschland, ihre Betriebe und jeder einzelne Mitarbeiter teilen mit allen Menschen die Fürsorgepflicht gegenüber der Natur, ihrer Artenvielfalt und ihren Ressourcen.

2. Mehr als andere sind wir dem Schutz wildlebender Tierarten vor Übernutzung oder Ausrottung verpflichtet, ebenso der fürsorglichen Haltung jener Tiere, die der Mensch aufzieht, um sich und seine Haus- und Nutztiere zu ernähren oder sich zu kleiden.

3. Wir bekennen uns dazu, dass auch wirtschaftliches Denken an ethische Normen gebunden sein muß und die Verantwortung des Menschen für die Natur und ihre Ressourcen zu berücksichtigen hat. Das Ziel, diese zu schonen und zu bewahren, verfolgen wir für gegenwärtige und kommende Generationen.

4. In unserem traditionsreichen Handwerk, Handel und Gewerbe nutzen wir Häute von Tieren für elementare Bedürfnisse des Menschen nach Wärme, Schutz und Schmuck.

5. Für den Umgang mit Haus- und Nutztieren allgemein und mit Pelztieren im besonderen fühlen wir uns verpflichtet, deren Bedürfnisse und Anpassungsfähigkeit an die Aufzucht und Haltung durch den Menschen zu erforschen und auf eine Berücksichtigung der Ergebnisse in der Praxis unter Kontrolle von Veterinären zu drängen. Das Schlachten oder Töten der Tiere muß angstfrei und leidensarm erfolgen.

6. Wir stehen zu den Gesetzen, Verordnungen und Ausführungs- bestimmungen zum Tier- und Artenschutz. Die gleiche Verpflichtung verlangen wir von Farmern, Züchtern, Jägern und Trappern, auf die wir notfalls moralischen und wirtschaftlichen Druck ausüben.

7. Wir verpflichten uns, dafür zu sorgen und darüber zu wachen, dass durch unser Handwerk und Gewerbe keine Tierart in Ausrottungsgefahr gerät. Da wir die Erhaltung natürlicher Lebensräume nur wenig beeinflussen können, fordern wir für den Schutz der Spezies und ihrer Biotope eindeutige gesetzliche Regelungen, Vorschriften und Kontrollen sowie deren strikte Durchsetzung.

8. Beim Nachweis oder begründeten Verdacht einer Artengefährdung sind wir bereit, mit Verzicht oder Selbstbeschränkung über geltendes Recht hinauszugehen. Sinnvolle Projekte der Populations-Erfassung wildlebender Tiere und der Verhaltensforschung für gehaltene Kreaturen werden wir mit finanzieller Förderung unterstützen.

Im Bewußtsein unserer Verantwortung verpflichten wir uns, diese Leitlinien einzuhalten und alles daranzusetzen, die in ihnen ausgedrückten Ziele zu verwirklichen. Wer dagegen verstößt, wird - von möglichen rechtlichen Konsequenzen abgesehen - aus unserer Gemeinschaft und den Vereinigungen der deutschen Pelzbranche ausgeschlossen.

Diese Leitlinien sind 1989 in Kraft getreten.

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