Felle - woher kommen sie ?

Pelzfelle werden aus unterschiedlichen Quellen gewonnen. Jede Art der Fellgewinnung ist eindeutig durch Rechtsordnungen geregelt. Die heute genutzten Fellarten kommen zu etwa 85 Prozent aus der landwirtschaftlichen Farm- und Weidehaltung und zu 15 Prozent aus der freien Wildbahn durch notwendige Begrenzung von Tierpopulationen, die bei zu hoher Bestanddichte Schaden anrichten.

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Fellbezeichnungen

Felle aus landwirtschaftlicher Farm- und Weidehaltung

Junge Nerze in ihrem NestkastenAus Zucht und Farmhaltung stammen:
Nerz, Fuchs, Nutria, Finnraccoon, Iltis, Chinchilla, Zobel.
Herkunftsländer vor allem Skandinavien, Nordamerika, Holland, Russland, Polen und baltische Länder.
Anteil ca. 47 Prozent.

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Aus Weide- und Stallhaltung in aller Welt stammen:
Lamm, Zickel, Karakul (Persianer), Kanin, Kalb.
Anteil ca. 38 Prozent.

In den kargen Halbwüsten Namibias sind Karakulschafe die einzige Möglichkeit, Landwirtschaft zu betreiben. 

Felle aus der freien Wildbahn

Das Opossum: In Neuseeland millionenhaft auftretender Schädling.Aus Jagd und Hege zur Bewahrung ausgewogener Tierbestände in ihren Lebensräumen und zur Vermeidung von Schäden für Menschen, Kulturlandschaft, Ackerbau, Ernten und Vieh fallen Felle an von: Bisam, Waschbär, Coyote, Opossum, Nutria, Rotfuchs, Wildkanin, Hamster, Wiesel, Biber, Feh, Luchskatze, Zobel und (erwachsene) Robben. Anteil ca. 15 Prozent.

Gefährdete Tierarten der freien Wildbahn werden durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) geschützt.

Die Bundesartenschutzverordnung stellt solche Arten unter Schutz, die vom WA nicht erfasst werden und die – abweichend vom WA – in Deutschland einem stärkeren Schutz unterliegen.

Übersicht zur Fellgewinnung

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