Felle aus der Landwirtschaft


 

Pelztierfarmen sind ein Zweig landwirtschaftlicher Nutztierhaltung. Seit mehr als 100 Generationen werden Nerz und Fuchs in Farmen gehalten. Sie haben in dieser Zeit einen Domestizierungsprozess durchlaufen, der direkte Vergleiche mit ihren Verwandten in freier Wildbahn nicht mehr zulässt.

Die Farmtiere haben sich genetisch verändert – das ist anhand des Gehirngewichtes nachweisbar. Der Mensch ist eine Bedingung ihres Daseins: er sorgt für Futter, Pflege, Stallung. Ohne ihn könnten sie in unserer heutigen Welt kaum überleben.

Ziele der Pelztierzucht sind das Wohlbefinden der Tiere, ein ungestörtes Körperwachstum und eine gute Fellentwicklung. Die aber ergeben sich nur bei einwandfreier Haltung, Pflege und Ernährung. Jedes Fehlverhalten den Tieren gegenüber rächt sich für den Farmer durch mangelhafte Erträge.

Die Farmen unterliegen den Tierschutzgesetzen und weiteren strengen Auflagen. Deren Einhaltung wird von Veterinären im Auftrag der Behörden kontrolliert.