Fellbezeichnung


 
Die heutige Pelzwirtschaft ist aus einem sehr alten, traditionellen Handwerk hervorgegangen und basiert bis heute auf weltweiten Handelsbeziehungen. Entsprechend vielfältig – und für den Verbraucher manchmal geradezu verwirrend – sind die Bezeichnungen für Pelzfelle: Handelsnamen, Eigennamen aus bestimmten Ländern, zoologische Bezeichnungen und wissenschaftliche (lateinische) Namen.

Die ersten Bezeichnungsvorschriften für Pelz (damals sagte man noch „Rauchwaren“ dazu) stammen aus dem Jahr 1939. 1968 und 2001 wurden Revisionen vorgenommen.

Heute gelten die sogenannten RAL-Richtlinien (RAL 075 A3) für Felle und daraus hergestellte Erzeugnisse (Pelze).

Eine Übersicht über die jeweiligen Bezeichnungen gibt die Broschüre „Fellbezeichungen im Pelzhandel und Pelzgewerbe sowie die artenschutzrechtlichen Bestimmungen für die Ein- und Ausfuhr“ von Privatdozent Dr. Rainer Blanke und Oberstudiendirektor i. R. Ludwig Brauser. Diese Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr bei uns erhältlich.