FALLENFANG; HEISSES EISEN ODER NOTWENDIGKEIT?



Fallenfang wird ursächlich nicht der Fellgewinnung wegen betrieben. Er dient der Kontrolle von Wildtierbeständen, die anders nicht bejagt werden können, zum Beispiel nachtaktive Tiere. Arten, die in ihrem Bestand gefährdet sind, bleiben grundsätzlich ausgespart.

Nur 10 Prozent der in Fallen gefangenen Wildtiere werden für die Pelzwirtschaft genutzt. Der Fallenfang ist streng reglementiert. Seit 1997 werden international gültige Fallen-Standards angewendet, die den besten tiergerechten Technologien entsprechen. Diese „Fallenfang-Verordnung“ ist ein wichtiger Schritt zu verbessertem Tierschutz.

Die EU-Mitgliedsländer, Kanada, die USA und Russland verpflichten sich darin, nicht-tiergerechte Fallen wie das „Tellereisen“ alter Bauart auszumustern und neue Systeme zu testen und einzuführen, die selektiv bestimmte Tierarten zu fangen vermögen.

Die Pelzbranche ist stolz darauf, die Entwicklung neuer Fallensysteme tatkräftig unterstützt zu haben. So hat der internationale Pelzhandelsverband IFTF seit 1978 5,8 Millionen US$ aufgebracht, um entsprechende Forschungsprogramme zu fördern. Auch in Zukunft werden hohe Beträge bereit gestellt, um dem Fortschritt der Technik – und damit der Tiergerechtigkeit – Genüge zu tun.

Weitere Informationen zu wildlebenden Tieren:
www.pelz-tiere.de