US Landwirtschaftsbehörde: PeTA tötet Tiere
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des amerikanischen Bundesstaates Virginia hat die Verhältnisse im Tierheim von PeTA an ihrem Hauptquartier in Norfolk,Virginia untersucht und dabei Furchtbares zu Tage...[mehr]
Die weltweiten Pelzverkäufe erreichen ein Rekordhoch
Der weltweite Pelzhandel erreicht einen Wert von 15 Milliarden US$ (davon 4,5 Milliarden in der EU und 10,6 Milliarden in Nicht EU Ländern)Asien treibt das Wachstum, der chinesische Markt erbingt ein Viertel der gesamten...[mehr]
Offener Brief an Nadja Auermann
"Liebe Nadja Auermann,
ich heisse Stina-Janifer Fleermujs, bin die Tochter eines Karakulfarmers aus Keetmanshoop in Namibia und finde es schön, daß Sie sich für mehr Tierschutz einsetzen. Aber warum sind Sie gegen Pelze?
Menschen, die von der Pelztierzucht leben, quälen keine Tiere. Unseren Schafen geht es besser als vielen Nutztieren in europäischen Ländern.
Wenn es den Pelzgegnern gelingt, unseren Lebensunterhalt zu zerstören, schadet dies unserem Land und seiner Natur.
Lassen Sie mich kurz erklären, wie wir Pelztierzüchter mit unserer Natur arbeiten und leben. Der von Karakul-Lämmern gewonnene Pelz ist allgemein unter "Persianer" bekannt. Kommt er aus Namibia, wird er unter der Bezeichnung "SWAKARA" angeboten. In meiner Heimat werden diese Lämmer seit 1907 gezüchtet. In den frühen siebziger Jahren exportierte Namibia fünf Millionen Felle pro Jahr, was den Farmern ein ausreichendes Einkommen sicherte.
Unsere genügsamen Karakul-Schafe grasen das ganze Jahr draußen und leben fast wie Wildtiere. Sie sind die idealen Nutztiere für extrem trockene Lebensräume, denn sie zerstören das spärliche Steppengras nicht. In Jahren mit guten Regenzeiten können wir alle Lämmer aufziehen. Wir nutzen dann Wolle, Milch oder Fleisch der erwachsenen Tiere. In Trockenperioden schlachten wir die Lämmer und exportieren die Felle. So verhindern wir, daß die Herden weiter anwachsen und können bei extremer Dürre vom Erlös Futter dazukaufen.
Durch den Einfluss der Pelzgegner hat sich vieles geändert. Namibische Bauern können wegen der Wasserarmut kaum Ackerbau betreiben, sind also auf die Nutzung von Tieren angewiesen. Seitdem sich aber immer weniger Frauen in den reichen Industrieländern trauen, Pelz zu tragen, gaben viele Farmer die Karakul-Herden auf und züchteten andere Schafrassen. Diese sind jedoch nicht so gut an die namibische Umwelt angepasst und zerstören die empfindliche Vegetation der Steppen und Halbwüsten. So richtet die Anti-Pelz-Kampagne grossen ökologischen Schaden an.
Wenn es den Pelzgegner in Europa und Nordamerika gelingt, den Markt für unser edles Produkt, den SWAKARA-Pelz, kaputt zu machen, sind wir in den regenarmen Jahren nicht mehr in der Lage, uns zu ernähren. Damit bedrohen die Pelzgegner unsere wirtschaftliche Existenz, unsere Umwelt und unser Leben.
Vielleicht denken Sie einmal darüber nach.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen."
