Deutsches Pelz Institut
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Aktuelles:

Neue Produktionszahlen zeigen signifikantes Wachstum der Pelzbranche

Neue Zahlen der International Fur Federation (IFF), des internationalen Pelzverbandes, zeigen die anhaltende Ausweitung der weltweiten Pelzzucht.Die Zahlen zeigen, daß Nerz, Zobel, und Chinchilla weltweit gezüchtet werden, um...[mehr]


Wofür Peta wirklich steht. In den Worten der Vorsitzenden Ingrid Newkirk

Die Tierrechts-Organisation Peta präsentiert sich gerne als Weltverbesserer und gerne auch "tierschützerisch". Dass dahinter eine ganz andere, viel umfassendere Agenda steht, die unser Leben massiv ändern würde, ist...[mehr]


Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen

Auf Empfehlung der UN-Umweltkonferenz 1972 in Stockholm wurde ein Jahr später in Washington die „Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora" (abgekürzt: CITES) unterzeichnet.

Dieses „Washingtoner Artenschutzübereinkommen" (WA) trat in der Bundesrepublik am 20. Juni 1976 in Kraft. Mit dem WA wurde erstmalig ein internationaler Vertrag abgeschlossen, der weltweit einer ungezügelten Naturausbeutung entgegenwirken sollte. Heute sind über 150 Staaten Mitglied des WA. Seit dem 1. Juni 1997 wird das WA durch die neuen europäischen Regelungen, die Verordnungen (EG) Nr. 338/97 und 939/97, einheitlich und für alle Mitgliedsstaaten der EU verbindlich umgesetzt. Die Verordnungen regeln für die einzelnen Mitgliedsstaaten unter Berücksichtigung des gemeinsamen europäischen Binnenmarktes die Ein- und Ausfuhr, den innergemeinschaftlichen Transport und die innergemeinschaftliche Vermarktung der geschützten Arten.

Dem Grad der Schutzbedürftigkeit entsprechend gibt es vier Listen, die auch als "Anhang" bezeichnet werden:

Anhang A enthält Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Mit ihnen ist jeglicher Handel streng verboten – auch der unter Privatpersonen. Hierzu gehören etwa*:

  • Gepard (Acinonyx jubatus Schreber)
  • Jaguar (Panthera onca)
  • Leopard (Panthera pardus)
  • Luchs (Lynx lynx)
  • Ozelot (Leopardus pardalis)
  • Südamerikanischer Fischotter (Lontra longicaudis)

Anhang B enthält Arten, deren Vorkommen eine behördlich überwachte wirtschaftliche Nutzung zulässt. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen gehandelt werden (begleitet von einer Einfuhrgenehmigung der Vollzugsbehörde des Einfuhr-Staates und einem Ausfuhrdokument des Ausfuhrlandes).

Beispiele hierfür sind*:

  • Cap-Seal (Arctocephalus pusillus)
  • Feuerlandfuchs (Pseudalopex culpaeus)
  • Argentinischer Graufuchs (Pseudalopex griseus)
  • Guanaquito (Lama guanicoe), Jungtier des Guanako
  • Nordamerikan. oder virgin. Otter (Lontra canadensis)

Anhang C umfaßt Arten, die mit einer Einfuhrmeldung der Zollbehörde des Einfuhrstaates gehandelt werden dürfen, für die aber einzelne Herkunftsländer Exportgenehmigungen vorschreiben.

Anhang D führt Arten auf, die einer speziellen Überwachung (Monitoring) unterliegen.

Die deutsche Pelzbranche steht voll und ganz zu den Bestimmungen des WA und der Bundesartenschutzverordnung.

* vollständige Listen enthält die Broschüre „Fellbezeichnungen im Pelzhandel und Pelzgewerbe sowie die artenschutzrechtlichen Bestimmungen für die Ein- und Ausfuhr" von Privatdozent Dr. Rainer Blanke und Oberstudiendirektor i. R. Ludwig Brauser. Diese Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr beim Deutschen Pelzinstitut erhältlich.

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