US Landwirtschaftsbehörde: PeTA tötet Tiere
Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des amerikanischen Bundesstaates Virginia hat die Verhältnisse im Tierheim von PeTA an ihrem Hauptquartier in Norfolk,Virginia untersucht und dabei Furchtbares zu Tage...[mehr]
Die weltweiten Pelzverkäufe erreichen ein Rekordhoch
Der weltweite Pelzhandel erreicht einen Wert von 15 Milliarden US$ (davon 4,5 Milliarden in der EU und 10,6 Milliarden in Nicht EU Ländern)Asien treibt das Wachstum, der chinesische Markt erbingt ein Viertel der gesamten...[mehr]
Vorschriften zur Pelztierhaltung

Die Pelztierhaltung in Deutschland erfolgt auf der Grundlage des "Gutachten zur tiergerechten Haltung und Tötung von Pelztieren" von 1986 und Empfehlungen des Europarates von 1999. Diese Empfehlung, die auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt, erhielt die einstimmige Unterstützung aller EU-Mitgliedsstaaten, der Pelztierzüchter, Wissenschaftler, Tierärzte, Ethologen und der Gruppen, die sich in besonderer Weise um das Wohlergehen der Tiere kümmern.
Die Empfehlung von 1999 hat bereits Eingang in nationales Recht gefunden. Der europäische Pelztierzüchterverband (EFBA), der Pelztierzüchter in 16 Ländern vertritt, hat seinen "Code of Practice" überarbeitet und die Neuerungen berücksichtigt. Auf diese Weise können die über 6.000 Pelztierzüchter den Anforderungen der Empfehlungen Genüge leisten.
Die Empfehlung enthält Richtlinien bezüglich Behausung, Farmhaltung, Gesundheitsuntersuchung, Forschung, Tötungsmethoden sowie Ausrüstung. Sie ist Grundlage für die Gewährleistung der Gesundheit und des Wohlergehens der gezüchteten Pelztiere, die zum Geltungsbereich der Empfehlung gehören. Das sind Nerz, Iltis, Rotfuchs, Eis- oder Polarfuchs, Nutria, Chinchilla und Finnraccoon. Die Standards variieren je nach Spezies und den Bedürfnissen der einzelnen Tiere, d.h. sie basieren auf den biologischen, umwelt- und verhaltensbedingten Bedürfnissen der Tiere. Dementsprechend haben die Pelztierzüchter durch Aufzuchtmethoden, tierärztliche Versorgung, Tierfutter, Ausrüstung, Schulung des Personals und Behausung das Wohlbefinden der Tiere zu sichern. Diese Verpflichtungen sind völlig im Sinne der Züchter, deren größtes Anliegen die Aufzucht gesunder Tiere mit besten Fellen ist.
Außerdem verbietet die Empfehlung den Einsatz von Medikamenten oder Substanzen, die die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere schädigen könnten.
