Deutsches Pelz Institut
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Neue Produktionszahlen zeigen signifikantes Wachstum der Pelzbranche

Neue Zahlen der International Fur Federation (IFF), des internationalen Pelzverbandes, zeigen die anhaltende Ausweitung der weltweiten Pelzzucht.Die Zahlen zeigen, daß Nerz, Zobel, und Chinchilla weltweit gezüchtet werden, um...[mehr]


Wofür Peta wirklich steht. In den Worten der Vorsitzenden Ingrid Newkirk

Die Tierrechts-Organisation Peta präsentiert sich gerne als Weltverbesserer und gerne auch "tierschützerisch". Dass dahinter eine ganz andere, viel umfassendere Agenda steht, die unser Leben massiv ändern würde, ist...[mehr]


Pelz – Naturmaterial mit Wohlfühlfaktor

Kategorie: Presse

 

Gibt es ein Kleidungsstück, das mehr schmeicheln kann als ein echter Pelz? Ob alltagstauglich oder extravagant - die neuen Styles aus Nerz, Fuchs, Wiesel, Finnraccoon, Kanin, Bisam, Swakara und Karakul, Opossum, Nutria, Feh sowie Chinchilla oder Zobel haben Vorzüge, die andere Materialien nicht bieten: ein unvergleichlich kuscheliges Tragegefühl und ein hervorragendes „Innenklima“: „Es gibt nichts, worin ich mich an einem nasskalten, ungemütlichen Tag besser geschützt fühle“, bringt Susanne Kolb-Wachtel, Geschäftsführerin des Deutschen Pelz Instituts (DPI), den Wohlfühlfaktor auf den Punkt. Modernste Verarbeitungsmethoden machen Pelze flexibel und leicht, fast volatil.

 

Gutes Gewissen: Qualitätslabel der Pelzbranche

Das neue Qualitätslabel Origin Assured™ (OA™)-Label kennzeichnet ausschließlich Felle aus Ländern, in denen nationale oder lokale Gesetze oder Standards für die Pelzgewinnung gelten. Die Herkunft vom Erzeuger bis in den Handel ist für jedes OA™-Fell nachprüfbar. Die Prüfung übernimmt eine unabhängige Agentur. Das OA™-Label ist eine konsequente Erweiterung des bisherigen Qualitätsnachweises für den Kunden: Bereits seit 2003 informieren Pelzetiketten mit den Fellnamen auf deutsch und englisch, dem lateinischen Fachbegriff, dem Nachweis „echt Pelz“, Pflegesymbolen und dem Hinweis auf Pelzspezialreinigung.



Pelzmode Winter 2012/2013: Ohne Pelz geht gar nichts

Im kommenden Winter bilden urbane Eleganz und Pelz eine perfekte Einheit Pelz wird nicht mehr unauffällig innen oder nur reduziert an Kragen oder Ärmeln eingesetzt. Man demonstriert modische Stilsicherheit heute mit leichten Pelzen, geschoren, gerupft, gefärbt, elegant oder auch sportlich. Ob als leichtes Cape, im Materialmix oder als Ganzpelzmantel: Pelz und Genuss gehören wieder zusammen. 

Und wenn es nur ein Ausrufezeichen sein soll, dann sind „Gorilla-Arme“ aus Langhaarfell zum ultrakurz geschorenen Cashmere-Nerz der Hingucker.

 

Modevorschau auf den Winter 2012/2013: kreativ, leicht und feminin

Lange Jahre schienen Pelze in unseren Breitengraden ein modisch - und gesellschaftlich – unterbewertetes Dasein zu führen. Nun ist ihr Auftritt um so spektakulärer: Auf den Schauen in Mailand, London, Paris und New York bauschen und schmiegen sich nun umso herrlicher leichte, samtigweiche Pelze in großer Zahl an ihre Träger, überraschen lässig-elegante Fellkreationen das Publikum. Donna Karan, Badgley Mischka und Helmut Lang in New York, Nina Ricci, Rick Owens, Costume National in Paris, die üblichen Verdächtigen wie Prada, Alberta Ferretti, Gucci, Fendi und Ferragamo in Mailand  oder Burberry, Mulberry und Alice Temperley in London – sie alle spielen so kunstvoll und gefällig wie nie zuvor mit dem Naturmaterial Pelz. Nicht nur bei den Frauen, die Pelzen seit jeher besonders zugetan waren, sondern auch bei modebewussten Männern gewinnt das Naturmaterial jetzt neue Anhänger. Stilikonen wie David Beckham zeigen mittlerweile ganz selbstverständlich, dass urbane Eleganz und Pelz eine perfekte Einheit bilden. Pelz wird nicht mehr unauffällig innen oder reduziert an Kragen oder Ärmeln eingesetzt. Die Träger und vor allem die Trägerinnen demonstrieren modische Stilsicherheit mit leichten Pelzen, geschoren, gerupft, in Ultramarin und Aquamarin gefärbt, elegant oder auch sportlich. Ob als Cape, Riesenkragen, rockbreite Saumumrandung oder als Ganzpelzmantel: Pelz und Genuss gehören wieder zusammen. 

Im kommenden Herbst und Winter geben luxuriöse, elegante Looks den Ton an und unterstreichen effektvoll die feminine Ausstrahlung ihrer Trägerinnen. Pelzträgerinnen zeigen Profil und betonen die Taille gerne schmalen Gürteln. Mit Materialien und Formen wird mutig gespielt: Kombinationen mit unterschiedlichen Fellen oder anderen kontrastierenden Materialien, Krokodil- und Schlangenleder sowie Kunststoffe, kombiniert mit Felleinsätzen, machen Spaß. Mutige Farben aus dem Blauspektrum dürften insbesondere Kundinnen in den aufstrebenden Märkten Russland und Asien begeistern.

Ein häufig zu sehendes Stilmittel ist der Riesenkragen, der den Hals umschmeichelt und ganz nebenbei dem Teint eine weiche, natürliche Note verleiht. Für jeden Typ ist etwas dabei: Weiche Volumen mit geschorenen Nerzen, Cocooning-Formen, Great- und Overcoats, aber auch sanfte Volumen, Capes und capeärmelige Jacken, grafisch inspirierte Looks, fast klassische und Parkaformen sowie futuristische, aufregend neue Looks durch Kombination mit Plastikmaterialien.

 

Wirtschaftliche Bedeutung der Pelzbranche in Deutschland (2012)

Jahresumsatz: ca. 1,065 Milliarde Euro

Beschäftigte in der Pelzbranche: ca. 4.300,  weitere 13.000 in Geschäften, die Pelz im Sortiment führen

Farmen, in denen Nerze gehalten werden: 23

Kürschnerbetriebe (Pelzfacheinzelhandel): ca. 750

 

25 Jahre DPI: Von Attacken von Tierschützern bis zum Gütesiegel

Als das Deutsche Pelz Institut (DPI) sich im September 1987 der Öffentlichkeit vorstellt, hat die Anti-Pelz-Bewegung ihren Höhepunkt erreicht. Bilder vom Schlachten von Robbenbabys schädigen das Image der Pelzbranche als Ganzes. In der aufgeheizten Stimmung soll das frisch gegründete  Institut der Branche eine gemeinsame Stimme verleihen – und aufklären. So organisiert das DPI Modenschauen, stellt sich der Kritik von Tierschützern, informiert die Branche und versorgt Journalisten mit Fakten. Multiplikatoren, Lehrern, Ausbildern und dem Brachennachwuchs vermittelt es Fachwissen. 

 

Öffentliche Kritik ist nicht das einzige Problem: Der klassische Pelzmantel korrespondiert nicht mehr gut mit den urbanen Lebensbedingungen (beheizte Autos, Einkaufspassagen, U- und S-Bahnen, der Gewohnheit, Kleidung „fertig“ zu kaufen, anstatt sie schneidern zu lassen, kurzlebige Moden, weniger Kälte). 

 

Erst Mitte der 90er Jahre, mit dem Generationenwechsel in Pelzhandwerk- und Handel, kommen neue Impulse: Ein Modekreis um Dieter Zoern beginnt, Pelze zu scheren und neue, leichte Formen zu kreieren. Neue Käufergruppen werden erschlossen - auch durch Materialien wie Lammfell oder Kanin, welche die „alte Schule“ gemieden hatte. 

 

Seit Ende der 90er Jahre erlebt der Pelzhandel ein Comeback; Designer entdecken immer neue Spielarten mit dem Material und junge Frauen fühlen sich wieder angesprochen. Das DPI trägt zusätzlich zu einer veränderten Wahrnehmung bei, indem es Besuche von Journalisten und Jugendgruppen auf Pelztierfarmen organisiert. Parallel dazu arbeitete das DPI mit Architekturstudenten zusammen, um die Branche zu der Frage zu beraten: Wie sollte ein Geschäft aussehen, um für Kunden attraktiv zu sein? Susanne Kolb-Wachtel, Geschäftsführerin des DPI, überschreibt die Essenz dieser 

 

Arbeit: „Ein Pelzladen muss wie eine Boutique aussehen. Es muss Spaß machen, ihn zu betreten und der Kunde muss leicht zu den wichtigen Produkten finden.“  Die Einführung von Fellbezeichnungsetiketten (2003) und das Label Origin Assured™ (OA™) sind Schritte zu noch mehr Transparenz und Kundenfreundlichkeit.

 

Aufgaben des Deutschen Pelzinstitus

Zu den Aufgaben des DPI gehören einerseits Dienstleistungen innerhalb der Branche, andererseits die Information von Medien und Verbrauchern. 

Zu den brancheninternen Services zählen unter anderem Recherche und Kommunikation aktueller Trends im In- und Ausland, der Austausch mit der International Fur Trade Federation (IFTF), das Auswerten und Kommunizieren der Modenschauentrends und -informationen des Deutschen Modeinstituts (DMI) und der Trendagentur Evans McDaniel. Das DPI adaptiert die „fur-style.com“- Website der IFTF(ab Herbst 2012 www.wearefur.com)  und bereitet sie für den deutschen Markt auf. Es veranstaltet den Designwettbewerb REMIX auf nationaler Ebene. Das Institut erstellt Pelzinformationsbroschüren und -Fellsteckbriefe für Verbraucher und schult Fachkräfte aus Verkauf, Design und Marketing, die Pelz anbieten oder verarbeiten. 

In Einzelfällen berät das DPI im Vorfeld juristischer Auseinandersetzungen. 

 

Das DPI nimmt vielfältige externe Kommunikationsaufgaben für die Branche wahr: Es versorgt TV- und Radiosender sowie Presseagenturen und Zeitungsredaktionen mit aktuellem Text- und Bildmaterial. Das Institut veranstaltet und betreut Schüler- und Studentenprojekte, gestaltet Pelz-Workshops, hält Vorträge für Lehrer, Schüler, Jugendpresse und Verbraucher und vermittelt Referenten, zum Beispiel für Lehrerfortbildungsseminare. 

 

Zur Person: Susanne Kolb-Wachtel – Anwältin der Pelzbranche

1989 beginnt Susanne Kolb-Wachtel beim DPI; 1991 übernimmt sie die Geschäftsführung von. Die ausgebildete Juristin und versierte PR-Frau steckt verbale Prügel in Talkshows ein - und verteidigt die Pelzbranche mit Argumenten. Sie lässt sich von keinem Gegner abdrängen, denn ihr berufliches Engagement ist auch persönliche Vorliebe: „Wer einmal einen echten Pelz besessen hat, wird ihn immer lieben“, sagt sie. Auf verbale Polemik reagiert sie mit systematischer Information - und erreicht so viele Verbraucher. Einer ihrer Leitsätze: „Wir bleiben keine Antwort schuldig.“ 

 

Über die vergangenen 25 Jahre sagt Susanne Kolb-Wachtel: „Das DPI hat viel erreicht, aber es war eher ein Marathonlauf als ein Sprint.“ Auch nach innen setzt sie Impulse: Durch gezielte Information, interne Vernetzung und Zusammenarbeit mit Designer- und Modeschulen hilft sie der Branche, sich zu erneuern. Unter Susanne Kolb-Wachtels Führung hat sich das DPI nicht nur zu einem Informationskanal nach außen, sondern auch zu einer Quelle innovativer Ideen entwickelt. Beispielgebend dafür ist der jährliche nationale Pelzdesignwettbewerb REMIX. Nach so vielem, was Susanne Kolb-Wachtel erreicht hat  - hier schlummert noch ein Traum, den man gern erfüllt sehen würde: „einen jungen deutschen Pelzdesigner oder eine junge deutsche Pelzdesignerin zu entdecken.“

 


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